Cyclingworld Europe – Düsseldorf diesmal ohne mich

Auch wenn ich diesen Bericht auf die quasi letzte Minute schreibe, so ist es mir doch wichtig auf die Cyclingworld Europe 2026 hinzuweisen. In den letzten Jahren war ich regelmäßig Gast auf dem Areal Böhler und habe die Atmosphäre und das breite Angebot dort genossen. Aus persönlichen Gründen kommt die Ankündigung leider erst jetzt und ich werde in diesem Jahr auch nicht dort sein können.
Dabei hört sich die Ankündigung so verlockend an. „Die Messe wächst in ihrer achten Ausgabe deutlich. Neben dem Gelände auf dem Areal Böhler gehört erstmals auch der kostenfreie Urban Hub auf dem Gustaf-Gründgens-Platz in der Innenstadt dazu. Ergänzt durch neue Flächen wie das RheinRiff und einen zusätzlichen Pavillon erweitert sich die Cyclingworld räumlich wie inhaltlich spürbar. Rund 30.000 Besucher werden allein auf dem Areal Böhler erwartet.“ So die
Pressemeldung der Cyclingworld.
Auch für Messechef Stefan Maly steigt die Spannung: „Für viele Marken und Besucher ist die Cyclingworld der Startschuss in die Saison. Noch nie war die Vielfalt größer. Und noch nie standen so viele internationale Größen und vielversprechende Underdogs gemeinsam auf einer Bühne.“
Tatsächlich versteht sich die Cyclingworld zunehmend als Mischung aus Fachmesse, Festival und Testival. Das zeigt sich nicht nur in der Vielzahl von über 500 vertretenen Marken, sondern vor allem auch im umfangreichen Rahmenprogramm.

Ein besonderes Event wird am Freitagabend ein leuchtender Rad-Rave sein, der durch Düsseldorfs Innenstadt rollt. Das ist kein Zufall, sondern der Auftakt zu einem Wochenende ganz im Zeichen des Fahrrads. Mit Beats und Bässen, Licht und Hunderten Radfahrenden führt die gemeinsame Fahrt vom Urban Hub am Schauspielhaus bis zum Areal Böhler. Angeführt wird der Corso vom britischen DJ und Rad-Influencer Dom Whiting, und jeder, der mit in die Pedale treten möchte, darf dabei sein.
Der gemeinsame Night Ride markiert den offiziellen Start der Cyclingworld Europe 2026.
Und er zeigt gleich, worum es bei der Messe längst geht: Fahrradkultur nicht nur auszustellen, sondern erlebbar zu machen. Die Ausfahrt ist Teil der Initiative „Own The Night“ und versteht sich als Zeichen für mehr Sicherheit und gegenseitigen Respekt im Straßenverkehr. Mit beleuchteten Rädern und Helmen entsteht dabei ein fahrendes Lichterband durch die Stadt, ein symbolischer Brückenschlag zwischen dem neuen Urban Hub in der Innenstadt und dem Messegelände auf dem Areal Böhler.

Allein dieses Event wäre schon ein Grund sich am 20.3. doch noch in den Zug zu setzen und nach Düsseldorf zu fahren. Aber, so what … ich werde mich in diesem Jahr mit den Fotos nach der Messe begnügen müssen. Aber schließlich heißt es dann „nach der Cyclingworld ist vor der Cyclingworld“.

Alle Bilder ©️Tobias Seidel PauPau Media

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