Rapha in Amsterdam oder Amsterdam ohne Fahrrad

Coincidentally, I discover the Rapha shop in Amsterdam and find myself quickly between the special fashion and the many details that make the eyes of the cycling enthusiasts shine.

Toevallig ontdek ik de Rapha-winkel in Amsterdam en vind mezelf snel tussen de speciale mode en de vele details die de ogen van de fietsliefhebbers laten schitteren.

Ein Wochenende in Amsterdam, der Fahrradstadt. Wohnen auf dem Hausboot auf oder besser am KPNM-Eiland. Ein Wochenende ohne (zumindest eigenes) Fahrrad und auch ohne fest eingeplante Ziele zum Thema Rad sollte es sein. Das Wetter zeigte sich noch nicht von der besten Seite am ersten Tag und so wurde der Stadtbummel ohne genauen Plan immer wieder durch Besuche in schönen Läden und netten Cafés unterbrochen. Ich schlendere durch die Wolvenstraat und ein schwarzer Baldachin erweckt meine Aufmerksamkeit. Nur ein kleiner Schriftzug und es ist klar, was sich im Laden verbirgt (und die nächste Zeit des Nachmittags bindet): Rapha.
rapha-011-1Zwei Schaufenster und die Eingangstür in einem nicht allzu breiten Haus und schon betritt man einen Laden der den Atem des Radsports versprüht. Die Wände vom Putz befreit ergeben eine Rauheit die zu den Rädern passt, die direkt von der Straße gekommen zu sein scheinen.

Der Gegensatz dazu die edlen Jerseys und Accessoires für den Radsportbegeisterten. Auf zwei Halbebenen hängen und liegen die zurückhaltend designten Produkte mit dem Rapha Logo, dazwischen Bücher über Radhistorie und die Ikonen des Radsports. Auf der oberen Ebene finde ich die Produkte für den Stadt- und Freizeitradler. Schnell habe ich einiges auf dem Arm mit dem ich in die untere Ebene zu den Umkleidekabinen verschwinde. Hier sind die Trikots in den aktuellen Rapha-Farben aufgereiht. Bei den Figurbetonten Jerseys verlässt mich der Mut. Das letzte Stück Torte rächt sich auf direktem Weg. Doch die auf den Commuter zugeschnittenen Hosen und Hemden sind mein Ziel. Sie lassen eine entspannte Art des Radfahrens in der Stadt erwarten und bilden ein hervorragendes Outfit im Bürojob. Gekauft! Im hinteren Teil des Ladens ein kleines Café. Espresso und Co gehören scheint’s zu jedem guten Radladen. Auf den Monitoren läuft die UCI- Weltmeisterschaft in Yorkshire. Die Jungs haben noch schlechteres Wetter erwischt.

Zwischen Anprobe und Café bleibt genug Zeit die Accessoires und die vielen Radsportdekos zu entdecken, im Buch über Tom Simpson zu blättern und immer wieder die Stoffe zu fühlen. Ein Grund für mich übrigens, warum ich Kleidung nicht im Internet kaufe. Ich muss die Stoffe begreifen, die Details entdecken und Verschlüsse und Taschen auszuprobieren. Hier ist ausreichend Gelegenheit dazu. Trikots und Rennräder an der Wand, Radinkunabeln in den Vitrinen und Eine Hommage an den Ventoux und Tom Simpson an der Treppe.

Draußen regnet es erneut also kein Grund schon zu gehen. Manche Dinge entdeckt man erst auf den zweiten oder dritten Blick. In Yorkshire regnet es immer noch doch hier findet langsam ein einsamer Sonnenstrahl von der Straße in den Laden. Der einzige Grund, der zum Gehen überredet aber mit einigen Stücken Rapha im Gepäck

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