Virtuelle Grenzgänge

Reisen in Corona-Zeiten, eine problematisches Unterfangen soweit es überhaupt möglich ist. Viele Menschen vermissen es zu reisen, unabhängig davon ob es sich um kleine Städtetrips oder Weltreisen handelt. Mit zunehmender Länge der Pandemie stellen sich Entzugserscheinungen ein. Manchen reicht das Blättern im physischen oder digitalen Fotoalbum, andere begehen kleine Fluchten in dass zulässige Umfeld. In dieser Situation entstehen aber auch manch digitale Fluchtmöglichkeiten. Letztes Wochenende berichtete Bremen 2, unser nicht nur Sonntag-Morgen-Frühstückssender über die App „drive and listen“. Ein findiger Reisesehnsüchtiger setzt uns in die Taxen der Welt und übergibt uns zudem den Zugriff auf das Autoradio mit den lokalen Radiosendern, etwas, was ich manches Mal im realen Taxi-drive-Leben vermisse. Wir Radfahrer können uns mit etwas Fantasie noch vorstellen, nicht in einem Taxi sondern auf dem Rad zu sitzen und die Musik über die ohrstöüsel zu hören. Allein die frische Luft, die uns je nach Location warm oder kalt, um die Nase wehen würde fehlt.

Einen anderen Weg geht Grenzgang, ein Kulturveranstalter aus Köln. Normalerweise präsentieren sie Reise-Reportagen in ausgewählten Städten NRWs, etwas, was derzeit nicht geht. Aufgrund der Corona Pandemie haben sie ein Format von Live-Streams entwickelt. 

In der bereits 19. Folge geht es um eine faszinierende Radreise. 

Am Donnerstag, den 18.03.2021 um 20.00 Uhr haben sie Paul und Hansen Hoepner mit ihrem Vortrag Zwei nach Shanghai – 13600 Kilometer mit dem Fahrrad von Deutschland nach China im Programm.

Grenzgänger schreiben dazu:
An ihrem 30. Geburtstag brechen die eineiigen Zwillinge Paul und Hansen Hoepner mit dem Rad zu ihrer längsten Tour auf. Für die gewaltige Strecke von Berlin nach Shanghai haben die beiden nur sportliche sieben Monate und kaum mehr Equipment als Isomatten und ein kleines Zelt. Die Reise führt sie durch Polen und Russland in die Einöde der kasachischen Steppe. Sie radeln durch die bizarr-schönen Landschaften Kirgistans und die Sandsturm gepeitschte Wüste Taklamakan, bis auf 5.200 m hohe Pässe im Himalaya. So sehr sich die beiden äußerlich ähneln, so unterschiedlich ist ihr Charakter: Paul ist vorausschauender Realist mit Hang zur Planung und doppeltem Boden. Hansen, der draufgängerische Abenteurer überlässt die Dinge lieber dem Schicksal. Was beide vorher nicht wissen: Das macht die Tour zur Fahrt ihres Lebens, mit Momenten größten Glücks und schmerzhaften Krisen, bei der sie sich selbst und ihren Zwillingsbruder ganz neu kennenlernen. Aber: Sie halten zusammen und beißen sich durch, bis an ihr großes Ziel: die 20-Millionen-Einwohner-Stadt Shanghai…


Das ist der Link zum Stream:
https://dringeblieben.de/videos/folge-20-grenzgang-live-stream-zwei-nach-shanghai-13600-kilo


Hier die Facebook-Veranstaltungen zum Teilen:
https://www.facebook.com/events/148113276995008


Ich bin gespannt auf den Stream und hoffe nach meiner Sitzung (manchmal muss man auch arbeiten) noch möglichst viel von dem Live-Stream mitzubekommen.

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